Archiv der Kategorie: Was ich schon immer sagen wollte

Dunkel und Still


TABU


Vor kurzem wurde mir vorgehalten, dass ich im Alter allein sein und allein sterben würde, weil ich mich nicht meinem sozialen Umfeld anpasse. Weil ich nichts dafür tue, um gemocht zu werden, zu gefallen, anerkannt zu sein, sondern auch noch mit meinen „Wahrheiten“, die ich ehrlich und offen äußere, anderen manchmal auf die Füsse trete und dadurch als „Stinkstiefel“ genau das erreiche, was man „unbeliebt sein“ nennt. Mir wurde auch unterstellt, ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich gern allein bin und gut mit mir selbst auskomme.

Vom Redner aus gesehen ist die Unbeliebtheit eines Menschen ein nicht erstrebenswerter Zustand, der seiner Meinung nach in die Einsamkeit führt und Alleinsein sowieso verpönt ist.

Ich empfinde diese Unterstellungen als anmaßend und oberflächlich. Weil diese Abverbeurteiler sich scheinbar heben müssen, selbst eine Scheißangst vor dem Alleinsamsein haben, von sich selbst auf andere schließen, ihre eigene Denke auf andere projizieren und sich nicht eingestehen, nicht vorstellen und nicht glauben können und wollen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich diese Lebensform freiwillig ausgesucht haben und gern so leben. Sie bilden sich herablassend und frech ein, als ultimatives Massenphänomen zu wissen, wie sich Alleinsamlebende fühlen und lassen eine andere Meinung gar nicht zu. Soviel auch zur Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Menschen.

Ich will nicht abstreiten, dass es Menschen gibt, die sich als Alleinsamlebende mies fühlen und auch darunter leiden. Deshalb darunter leiden, weil sie die ursächlichen Vorurteile angenommen haben, sich damit identifizieren und in diese negativ behaftete Stigmata-Schublade gedrängt werden bzw. sich drängen lassen. Sie sehen sich nicht mehr selbst, sondern durch die Augen anderer.

Ich streite auch nicht ab, dass jeder, auch ich, das Grundbedürfnis nach Nähe und Zuwendung hat. Trotzdem kann jeder für sich allein leben. Man muss sich nicht gegenseitig ständig auf der Pelle hocken, sich vielleicht dabei auch noch einengen, sodass man keine Luft mehr bekommt. Alles in Maßen und man genießt es dann um so mehr.

Hiermit verbitte ich mir aber ausdrücklich, mir mein selbstgewähltes Alleinsein/Alleinleben als Makel vorzuhalten und mich dafür abzuurteilen, abzuwerten! Ich verbitte es mir auch, mir vorzuhalten, dass ich allein sterben würde, mich deshalb schräg zu bemitleiden und mir auch noch ganz dreist zu unterstellen, ich würde lügen!!!
Das Gegenteil ist der Fall! Ihr könnt denken was Ihr wollt, aber verschont mich bitte mit diesen für mich unwichtigen Meinungen und kranken Sichtweisen über mich und das Alleinsamleben.
Aber trotzdem sage ich Danke. Es bestärkt mich noch in meiner Lebensweise. Ich bin lieber allein, als in schlechter Gesellschaft! Aber ich kann mir trotzdem jederzeit die Gesellschaft suchen, die ich haben möchte. Es ist und bleibt meine Entscheidung. Das heißt aber nicht, dass ich anders Lebende deswegen ablehne.

Und im übrigen… den letzten Gang geht jeder allein. Alle Heerscharen von sogenannten Freunden werden diesen Weg nicht gleichzeitig mit Euch gehen.

„Wer den Tod fürchtet, setzt voraus, dass er ihn kennt; ich aber weiß weder, was sein Wesen ist, noch was er in der anderen Welt aus uns macht. …Wenn ich aber nicht weiß, ob etwas gut oder schlecht ist, so kann ich es nicht fürchten.“ – Sokrates

Womit haben diese Abverbeurteiler eigentlich ein Problem? Warum bloß ist das so ein Makel, allein zu leben? Allein und vielleicht auch einsam zu sein? Was ist daran so schlimm? Haben diese Abverbeurteiler Angst vor sich selbst, weil man im Alleinsamsein seinem Ich intensivster Weise über den Weg laufen und begegnen könnte? Wenn sie so eine Angst vor sich selbst haben, sollten dann nicht auch andere Angst vor ihnen haben?

Schon immer wurde und wird von der allgemeinen, öffentlichen Meinung, aus Angst vor der Isolation, Alleinsamkeit zu einem negativen Makel erklärt. Eben auch aus der Angst heraus, im Falle des Alleinseins auf sich selbst zurückgeworfen zu sein und sich mal ausschließlich nur mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Das ertragen sie nicht. Sie ertragen sich selbst nicht, muten sich selbst aber trotzdem anderen zu. Dabei kann das Alleinsein sehr interessant und abwechslungsreich sein, wenn man sein Hirn nicht nur dazu benutzt, um dort sein Wissen zu parken. Es will genutzt werden, sonst verkümmert es.

„Bloß nicht allein dastehen! Was sollen bloß die anderen von mir denken?“
Aus dieser Angst heraus schwimmen diese Abverbeurteiler lieber mit dem Strom, wollen zum Rudel dazugehören und grenzen deshalb von dieser gesellschaftlichen Norm abweichende Individuen als gefühlte Bedrohung aus, distanzieren sich von Alleinsamlebenden, als wenn es sich um eine ansteckende Krankheit handeln würde.
Zur Minderheit der Alleinlebenden und Einsamen will ja niemand gehören, weil es eben ein negativer Makel ist.
Da bleibt man auch dann noch in Beziehungen, wenn diese schon lange kaputt sind, nur damit niemand mit dem Finger auf sie zeigt. Dieser Preis ist aber ganz schön hoch.

Ich gehöre also einer Minderheit an. Einer bedauernswerten Minderheit, die zahlenmäßig unterlegen ist und sich deshalb mies, machtlos und schwach fühlen muss. Bekomme ich jetzt einen Sonder-Ausweis als Alleinsamlebende und Sonderrabatt für Großraumpackungen an der Supermarktkasse, weil ich den Großteil davon der längeren Haltbarkeit wegen einfrieren muss, was zusätzliche Energie verbraucht, weil es keine Singlepackungen zum sofortigen Verzehr von diesem Artikel gibt? Und warum gibt es keine Singlepackungen? Weil auch in diesem Bereich Alleinsamleben ein Tabu-Thema ist? Der allgemeine Familienmensch-Verbraucher will ja nicht permanent an den wenig erstrebenswerten Zustand einsamen Alleinseins erinnert werden. Verdirbt ja letztlich die Laune. Das mal als kleiner Ausflug auf einen Nebenkriegsschauplatz, der aber in seiner weitreichenden Form ebenfalls zu dieser negativen Sichtweise beiträgt.

Hinzu kommt noch, dass in der derzeitigen Weihnachtszeit dies leidige Thema jedem noch bewusster wird. Weihnachten – das Fest der Liebe und Familie. Aber wer keine Familie hat, in dieser Zeit allein zu Hause sitzt, ist gearscht. Das ist die allgemeingültige Meinung, die überall vorherrscht.
Ganz allgemein gesehen setzt sich das Wort „allgemein“ aus den Teilen „All“ und „Gemein“ zusammen. All wie „alle, jeder“ und gemein wie „gemein sein“ als Eigenschaft, aber auch wie das „gemeine Volk“, also die einfachen Leute.
Weil man also einem durch andere, dem gemein gemeinen Volk definierten Klischee-Bild nicht entspricht, wird man ausgegrenzt und weil die Allgemeinheit das nicht kennt, es für sie fremd ist, dass mal jemand wirklich authentisch ist und sich für das Alleinleben entschieden hat, wird man pauschal abgelehnt. Abgeurteilt. Verurteilt.
Von all jenen also, die nicht mit dem Alleinsein klarkommen würden, weil sie ein Problem mit sich selbst und Angst davor haben. 
Sie kommen mit sich selbst nicht zurecht, aber das Umfeld soll mit ihnen zurecht kommen. Sie selbst wollen oder können sich das nicht zumuten, aber gleichzeitig muten sie sich selbst anderen zu. Das nenne ich mal eine wirkliche Zumutung.

Sich in Gesellschaft zu befinden, einen großen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zu haben, ist wichtig und bedeutet Ansehen. Danach beurteilt zu werden und der allgemeinen Norm zu entsprechen ist also erstrebenswert für das eigene Wohlbefinden. Nur so ist man Jemand. Weil man sich also anpasst, um zu gefallen, wird man gemocht und geachtet, beachtet, gehört dazu und ist somit ein wichtiger Mensch. Aufgrund dieser selbst angelegten sozialen Ketten, verhält man sich so, wie andere einen haben möchten, verbiegt sich, definiert sich durch die Meinung anderer und fühlt sich im Grunde dabei aber unwohl, weil man seinem eigenen Selbst damit widerspricht, um anerkannt zu werden und dazu zu gehören. Man lässt sich selbst nicht zu, aus Angst davor, auch ausgegrenzt zu werden.

Ist es nicht erstrebenswerter authentisch und ehrlich zu bleiben und als der Mensch gemocht zu werden, der man wirklich ist? Sich selbst treu zu bleiben? Auch wenn man dann vielleicht kein so riesengroßes soziales Umfeld hat, dafür aber ein ehrliches? Ist es wirklich besser, sich ins Gesicht lügen zu lassen, dass auch noch zu wissen, sich unwohl dabei zu fühlen, als das Gegenteil anzustreben?
Sicher muss man ab und an auch mal Kompromisse eingehen und etwas über sich ergehen lassen, was man eigentlich nicht will, nur um den allgemeinen sozialen Frieden nicht zu stören. Es bleibt aber trotzdem jedem selbst überlassen, ob er so etwas zulässt, gute Miene zum bösen Spiel macht oder nicht, ob er so etwas auch vor sich selbst vertreten kann.

Warum hat das Tabu-Thema „Alleinsein“ so ein schlechtes Image, wird mit Einsamkeit nur Negatives verbunden, ist kein erstrebenswerter Zustand, werden Menschen, die allein sind, allein leben, bemitleidet, bedauert und wird auf sie herabgesehen? Herabgesehen aus der Perspektive eines angepassten Menschen, der keinen Mut dazu aufbringen kann, sich und sein Selbst so zu zeigen, zu leben und anzuerkennen, wie er wirklich ist.

Alleinsamkeit verdankt dieses schlechte Image einer aus ängstlicher Allgemeinheit resultierenden, miesen Publicity. Einer schwachen Allgemeinheit, die sich selbst über reine Äußerlichkeiten definiert, ihr Selbst ablehnt und sich davon abwendet.

Lasst doch einfach mal diesen Gedanken an das Alleinsamsein zu! So schlimm ist das nicht, wie viele denken. Im Gegenteil! Man ist niemandem Rechenschaft schuldig. Man braucht sich nichts mehr vormachen, sondern einfach mal nur ehrlich zu sich selbst sein. Sich nicht von der Meinung anderer abhängig machen. Es ist ganz leicht und jeder kann das. Wenn er es denn wirklich will. Man verliert nichts dabei. Man gewinnt etwas dazu. Sich selbst und sein eigenes Wohlbefinden.

Jeder entscheidet sich für die Lebensform in der er lebt. Ob nun allein oder in Wohngemeinschaften/Beziehungen/Familien… vollkommen egal. Es ist und bleibt jedermanns eigene Entscheidung, die man natürlich jederzeit revidieren und ändern kann. Aber diese Entscheidungen anderer sollte man akzeptieren und respektieren und nicht bewerten. Letztlich kann man erst dann etwas beurteilen, wenn man es selbst ausprobiert hat. Aber auch dann ist es nur die eigene subjektive Sichtweise und daraus resultierende Meinung und nichts allgemein gültiges.

Und das Schlusswort überlasse ich jetzt Michel de Montaigne, „Die Essais“, Erstes Buch, 38. Kapitel – Über die Einsamkeit:

„Der Weise kann sich überall wohlfühlen, auch allein, und auch unter der Menge in einem Schloss. Aber wenn er die Wahl hat, weicht er ihr lieber aus; wenn es sein muß, erträgt er sie, aber wenn er kann, wählt er die Einsamkeit.

Ein Athener hatte vergeblich auf einer Reise Erholung gesucht. Als man dies dem Sokrates erzählte, sagte er: Das glaube ich wohl; er hatte SICH mit auf die Reise genommen.

Wenn wir nun die Absicht haben, allein zu leben und auf Umgang zu verzichten, müssen wir es so einrichten, dass wir in uns selbst Genüge finden; wir müssen uns auch wirklich von allen den Bindungen freimachen, die uns an andere Menschen fesseln; da müssen wir auch die Kraft aufbringen, mit dem Alleinleben Ernst zu machen und uns dabei wohl zu fühlen.“

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Der Shitstorm zeigt sich am Horizont!


Hitzewelle und hitzende Welle. 

Überall ist ständig zu lesen, wer sich wann und warum über diese andauernde Hitzewelle beklagt. Es wird darüber diskutiert, dass die Bäume schon das Herbstlaub tragen, man den Rasen nicht mehr mähen muss, weil er einfach verbrennt, dass es im Supermarkt kein Wasser mehr gibt, andere schon in die Eistruhe fallen, weil die so gut wie leer ist… 

Und dann wird natürlich auch noch ganz erschrocken gelesen und weiter diskutiert, dass Wissenschaftler der Meinung sind, das Wetter würde am Klimawandel liegen, oder könnte daran liegen, wie auch immer, dass einer Heisszeit wahrscheinlich eine Eiszeit folgt, die Polarklappen schmelzen und der Meeresspiegel steigt… usw. usw. usw. 
Da frage ich mich wirklich, warum wird ständig über das, was im Moment eh nicht zu ändern ist, rumlamentiert, anstatt vielleicht doch mal endlich das eigene Hirn anzustrengen und mal ein wenig weiter zu denken und vor allem endlich zu handeln.

Ach ja, nicht zu vergessen, das Trinkwasser wird irgendwann rationiert und jedem portionsweise von irgendwelchen Obermufftis zugeteilt, die sich die Rechte dafür schon längst an Land gezogen haben. Ebenso wird irgendwann, etwas später vielleicht, die Luft zum Atmen ausgeknippst, an den entsprechenden Apparaturen wird wahrscheinlich – nur für den Ernstfall natürlich – jetzt schon gebaut und für teures Geld, was man allerdings nicht essen kann, ebenfalls portionsweise zugeteilt. 
Und natürlich gibt es ja auch noch auf Spitzbergen die Svalbard Global Seed Vault, die Saatgutbank, in der Saatgut aller Länder über tausende von Jahren gelagert werden soll, um damit das Überleben der Menschheit zu sichern. Ernsthaft? Die gesamte Menschheit?  Wer glaubt denn sowas noch?
Und diese Saatgutbank stand ja auch schon mal fast Land unter, aufgrund von hohen Temperaturen in Verbindung mit wochenlangem Regenwetter. Hoffentlich sind die Herrschaften Betreiber gut versichert.
Der Ernstfall, für den diese Saatgutbank gebaut wurde und betrieben wird, wird wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn wir alle so weitermachen.

Diese Liste von Horrorszenarien, die selbstverständlich den Verschwörungstheorien zugeschrieben werden, könnte man noch weiter fortsetzen, aber das wird ja sowieso geleugnet. Am besten erst mal keinen Kopf darüber machen, sondern selbigen besser in den Sand stecken. 

Man sollte – wenn man so denkt – nicht vergessen: Das, was jetzt abläuft, wie es dem Planeten geht und wie der Mensch sich verhält, sind Fakten. Das kann niemand mehr wegleugnen. Scheiß auf irgendwelche wissenschaftliche Untersuchungen, die eh nur Kohle kosten und zu gar nix führen. 
An allen Ecken und Enden brodelt es, und damit meine ich nicht nur das Wetter, und dies Gebrodel wird noch zusätzlich durch braune Hetzpropaganda gegen Ausländer hier und Flüchtlinge dort von allen möglichen Seiten hochgepushed, damit auch wirklich alle etwas davon haben und sich vor allem mit unwichtigen kleinkarierten Themen beschäftigen. Mehr als fragwürdig, dies Verhalten und diese hitzende Welle wird immer stärker.
Es bringt nichts, weil es bald keinen Planeten mehr geben wird, auf dem man sich gegenseitig die Köpfe einhauen kann.

Gibt es wirklich nichts Wichtigeres?

Wie z. B. endlich mal die Ohren aufzusperren und bewusst zu hören, was uns die indigene Bevölkerung dieses Planeten zu sagen hat, deren Kultur wesentlich älter und deren Wissen fundierter ist, als jede wissenschaftliche Untersuchung, und vielleicht endlich mal diesen Worten Folge zu leisten.
NICHT DIE INDIGENAS KÖNNEN VON UNS LERNEN, SONDERN WIR MÜSSEN VON IHNEN LERNEN.
Diese Wetterkapriolen bzw. der Klimawandel wurde prophezeit und dafür muss man kein Wissenschaftler sein, sondern in der heutigen Zeit einfach nur die Augen aufmachen, die nötigen Schlussfolgerungen ziehen und endlich handeln.

Aber wie auch schon vor zighundert Jahren, als ein Großteil der Indigenas von der sogenannten zivilisierten (?!) Bevölkerung aus Geld- und Machtgier und fragwürdigem missionarischen Kirchen-Dünkel assimiliert wurde und der Raubbau an diesem Planeten anfing zum Sport zu werden, genau so geht es heute aus denselben Gründen nach wie vor weiter. Wir haben nichts gelernt. Nichts hat sich geändert. Im Gegenteil, jetzt ist der Mensch endlich auch noch dabei, sich wirklich überall selbst gewaltig und schnell zu dezimieren. Dauert aber zu lange, damit sich der Planet erholen kann.

Wir reden immer von Mutter Erde. Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich vor Wut platzen, wenn ich mir ansehe, was die Erdmenschen blinder Weise anrichten. Sie schenkt uns die Ressourcen, die die Menschheit zum Überleben dringend benötigt und wir grasen sämtliche Regenwälder ab, hauen unsere Abgase in die Luft, wundern uns über eine Hitzewelle und haben außerdem schon sämtliche Ressourcen, die sie uns gibt, aufgebraucht, weil wir den Rest vorzeitig schon selbst zum Vergammeln gebracht haben. Wird Zeit, für uns zu gehen!

Mutter Erde platzt! Die Naturkatastrophen mehren sich sowieso schon. Ganz schlimm könnte es noch kommen, wenn sie platzt und plötzlich sämtliche Vulkane explodieren, wenn die Kontinentalklappen sich weiter verschieben, die Erde bebt und sich mal richtig öffnet. Ja, was ist denn dann? 
Der Supergau! Muss es wirklich so weit kommen? 

Also, was tun? Weitermachen wie bisher? Oder vielleicht doch endlich mal umdenken?

Wir haben nicht mehr viel Zeit! Das müsste langsam mal allen auffallen!

Es könnte alles so einfach sein, wenn es nicht ständig verkompliziert werden würde.

Zum Weiterlesen:
https://www.survivalinternational.de/
https://www.gfbv.de/
https://www.gfbv.de/de/informieren/infothek/detail/news/detail/News/gewalt-gegen-indigene-menschenrechtsverteidiger-nimmt-weltweit-zu-landrechtskonflikte-verschaerfen/

Wie schön grün noch alles ist…
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Warum nicht jetzt?


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Warum nicht jetzt schon mal alle guten Wünsche weitergeben? Dafür braucht es nicht unbedingt den Stichtag 31.12.
Darum wünsche ich heute schon mal allen einen guten Rutsch ins und für das neue Jahr, viel Gesundheit, Glück, liebe Stunden, ein friedvolles Miteinander und viel Erfolg! Natürlich wünsche ich das jedem ständig und generell für die folgende, spannende Zukunft.

Und wenn auch 2017 und die gesamte Vergangenheit, die ja für den einen oder anderen vielleicht keine immer schöne Zeit bis jetzt gewesen sein mag, auch angesichts dessen, was in der Welt passiert, so hoffe ich doch, dass beim Résumé die eine oder andere Erkenntnis dazu beiträgt, es nicht nur im kommenden Jahr sondern SOFORT besser zu machen. Mich eingeschlossen.

Wer stehenbleibt und darauf wartet, dass ihn irgendwann jemand an die Hand nimmt und sich die Zukunft für ihn automatisch ändert oder gar bessert, blickt in die falsche Richtung und verpasst vielleicht den richtigen Bus zum Ziel. Der wartet nämlich nicht!

Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!“

Und etwas zu verändern ist für jeden von uns ganz einfach!
Ein kleines Beispiel: Du gehst in einem gut besuchten Park spazieren und kommst zu einer alten Holzbank mit Aussicht auf die dort liegende bunte Landschaft. Du setzt Dich aber falsch herum auf diese Holzbank und schaust statt auf die Landschaft, auf die sich weit hinter der Bank befindliche hässliche Mülldeponie mit Sondermüll. Ausrangierte Gummireifen, alte Möbel, kaputte Fernseher, zerfledderte Stofftiere, Kinderpuppen mit fehlenden Gliedmaßen, zerrissene Kleidungsstücke, zerlesene Bücher… was der Konsumzwang, auch manchmal überflüssiger Weise so hergibt, ist zu sehen. Du hast aber, indem Du Dich falsch herum auf die Bank gesetzt hast, auch Deine Perspektive geändert.
Nun stell Dir vor, andere Spaziergänger kommen vorbei und schauen Dich erstaunt und konsterniert, vielleicht auch missbilligend an und fragen sich, warum Du Dich falsch herum auf die Bank gesetzt hast.
Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gruppentier und weil Neugier natürlicher Weise angeboren ist, schauen deshalb auch diese Menschen in die Richtung, in die Du schaust.
All die Dinge, die sich auf dieser Mülldeponie befinden erzählen eine Geschichte. Oder man kann sich ja auch Geschichten dazu ausdenken. Aber wichtiger Weise führt uns dieser Blick auch zu uns selbst. Man vergleicht, erinnert sich „Ach, so einen Autoreifen hatte ich auch mal… damals… Wo ist eigentlich der alte Teddy geblieben?“, resumiert über die vergangene Zeit und was man verpasst hat oder auch nicht und was man noch so alles machen möchte, sollte, könnte, wollte.
Und jetzt stellen wir uns vor, alle setzen sich verkehrt herum auf die Bänke… weil einer damit angefangen hat…

Also… was lernen wir? Genau! Nur durch eine kleine Geste und die Gruppendynamik (Gruppenzwang ist so ein negativ behaftetes Wort) kann man u. U. viele Menschen erreichen. Ob nun zum Umdenken, Andersdenken oder manche auch zum Garnichtdenken  (das scheint dann aber auch angeboren zu sein und ist nicht unbedingt sehr wünschenswert). Auf alle Fälle hat man mit ganz wenig Aufwand sich selbst und auch anderen Menschen eine ganz andere Perspektive gegeben.
Einer fängt an und alle machen mit. Ob sie wollen oder nicht und egal aus welchem Grund.

Aber einer muss schließlich anfangen und den Startschuss geben. Sonst merken es ja die anderen nicht, die immer noch auf was auch immer warten und es wird auch keine Veränderung erreicht. Mit Rumsitzen erreicht man nämlich gar nichts, außer Muskelkater im Arsch.

Oder doch! Es gibt immer Ergebnisse. Sowohl der einen als auch der anderen Art. Für sich selbst und für alle anderen. Aber darauf will ich im Einzelnen gar nicht eingehen. Hört und schaut mal in Euch selbst nach, was es dort vielleicht schon für Ergebnisse gibt, was sich verändert hat, allein schon dadurch, dass Ihr mein Geschreibsel gelesen habt.

Für manche Menschen mag Veränderung auch Angst bedeuten. Angst davor, aus den eingefahrenen Strukturen auszubrechen, die doch so vertraut sind und deshalb ein sicheres Gefühl vermitteln. Schließlich kennt man sich in dieser Struktur super gut aus. Aber etwas Neues kann auch sehr spannend sein und vor allem ist Neues und auch Veränderung wichtig für die eigene Entwicklung. Man muss es nur wollen und auch vor allen Dingen zulassen. Wer stehenbleibt und nicht mehr neugierig bleibt und lernt, muss sich nicht wundern, wenn andere ihn überholen und er nur noch ihre Staubwolke sieht, in der er hustender Weise immer noch stehenbleibt.
Ich sage immer „Stillstand bedeutet Tod!“

Wir sind diese Welt und machen aus ihr das, was sie ist. Wir sind dafür verantwortlich und sollten zukünftig zusehen, zu retten, was noch zu retten ist und einen respekt-, verantwortungs- und friedvollen Umgang mit sich, seinen Mitmenschen, egal welcher Nation und vor allem auch der Natur zu pflegen.

In diesem Sinne… nochmal einen konstruktiven Weiterrutsch durch die zukünftigen, neuen und perspektivreichen Jahre und eine superselbstreflektierte Weiterreise durch eine inspirierend bunte Zeit!
Möge Euch allen die Sonne den Tag erhellen und noch lange für Euch scheinen!

(Ich weiß, das alles ist nichts Neues… aber man kann ja zwischendurch mal wieder an dies Thema erinnern! )

Wollen wir das wissen müssen?


Was ich sonst noch zu sagen hätte…

Die Proklamation des „Ach-Tages“ am 21.07.2017 ist nun das letzte, was ich als „Nimissa“ in ihrer „Wundertüte“ bzw. auf ihrer Seite bei Facebook als Beitrag geteilt habe. Es gibt 28 erreichte Personen, die Statistik von Facebook, aber keine Likes. Okay… ich habe immer gesagt und da stehe ich auch heute noch dazu, die brauche ich nicht so wirklich. Es geht mir nicht um Likes. Ich stehe in keinem Wettbewerb… Jeder so, wie er möchte. Ich habe gesagt, was ich sagen wollte… auch wenn niemand versteht, was ich eigentlich sagen wollte. Punkt! Ich habe es in die Welt rausposaunt… ob die Welt das hört, steht auf einem anderen Blatt!

Felina Heisenberg bekommt aber ebenso kaum mal einen Like. Was auch wiederum total in Ordnung ist. Wie gesagt, jeder so, wie er möchte. Und Felina ist ja nochmal eine Nummer auf andere Art und Weise umso schwerer zu verstehen, also unverständlich für das allgemein funktionierende und permanent überforderte Main-Brain! Ich weiß, dass liest sich böse. Ich summiere aber gerade nur verbal, mental, bla… meine Gedanken zusammen – öffentlicher Weise – muss aber auch wirklich niemand lesen und auch nix dazu sagen… ich folge nur mal meinen Gedanken, spontaner Weise… vielleicht kann mir ja irgendwann doch mal jemand folgen… 😊

Letztlich zeigt mir dass alles aber, dass mir faktisch tatsächlich niemand folgen kann. Nicht mit mir übereinstimmt. Nicht dieselbe Meinung hat, wie ich sie habe. Kann man ja auch nicht, wenn man das Ganze nicht versteht. „Was will sie eigentlich damit sagen?“, „Warum tut sie das?“ Ich könnte mir vorstellen, dass das die unbeantworteten Fragen sind, die, sofern denn überhaupt, im Raum stehen, worauf es aber keine Antwort gibt, weil diese Fragen nie direkt gestellt werden, sondern sowohl Nimissa als auch Felina belächelt, mit Fragezeichen in den Augen betrachtet, gelesen, vergessen, übersehen, nicht ernst genommen werden. Ich umschreibe das absichtlich so.

Es ist interessant zu beobachten, zumindest für mich, was für Reaktionen kommen oder auch nicht. Denn auch „das nicht“ ist ein Statement. Den meisten als Solches aber gar nicht bewusst, weil ja keine Worte gefallen sind bzw. geschrieben wurden. Aber auch die Unterlassung oder das Nichtstun sagt etwas aus. Was wohl? Da ist wieder die reine Interpretation gefragt. Welche Bedeutung misst man „null“ Worten, also dem Schweigen bei? Wie gesagt… Das, was dabei scheinbar heraus kommt sind nur Spekulationen und Interpretationen, die aber nicht zustimmen müssen, weil eben subjektiv.

Ich will da jetzt im Einzelnen gar nicht näher drauf eingehen… es ist nur die Summe, die mir beobachtender Weise doch etwas zu denken gibt. „Welche Summe“ wird sich der eine oder andere jetzt wieder fragen und wieso „beobachtender Weise“ wäre dann die nächste Frage, die aber wiederum auch niemand stellen wird.

Ich bin nicht böse deswegen. Ganz im Gegenteil. So muss ich wenigstens nicht ständig irgendwelche Nachrichten oder Kommentare zur Beantwortung irgendwelcher Fragen durch die Weltgeschichte schicken. Und NEIN, ich meine davon nichts böse, ganz im Gegenteil.

Ich finde es aus psychologischer Sicht gesehen, mehr als interessant, zu beobachten, wer wie agiert oder nicht agiert oder nur reagiert, weil Aktion und Eigeninitiative nicht gefordert und eigenes Denkvermögen von Staats wegen eh nicht erwünscht ist… Warum eigentlich nicht? Gute Frage! 😀 Oder aber es wird darauf reagiert in Form des Mitschwimmens/-fliegens im Verband der Vorschwimmer und Vorflieger. Da ist aber u. U. Absturzgefahr gegeben.

Kann noch jemand folgen? Eben! 😀

Leere Worte