Rosi aus Nonsense-City





Das ist Rosi aus Nonsens-City!

Rosi wurde als fünftes Kind einer Großraumfamilie in den stetig wachsenden Sumpf der 5. Unterwelt geboren. Als sie 5 Jahre alt war, stellten hochqualifizierte Pillendreher-Spezialisten auf dem Gebiet der seismoadiposidivistischen Scarabäiden bei einer Routineuntersuchung fest, dass sie unter einem ausgeprägten chaotisch sinnfreien Virus litt. Da war es allerdings schon zu spät. Denn ab dem 5. Lebensjahr hat der Virus schon längst die Schaltzentrale der Synapsen befallen und jegliche Reserven des Hippotallamuss dezentralisiert konsequent zerschossen.

Nachdem sich Rosi erfolgreich gegen die daraufhin von ihrer Mutter Klothilde – auch genannt die „Flotte Klotti“ – eiligst herbeigerufenen Parkbankmediziner mit dem Abwehrmechanismus „Corpus Delicatus Terminatii“ – besser bekannt als Baseballschläger –, schlagkräftig gewehrt hatte, empfahlen verschiedene Individuen und Individuinnen der Mediziner, Rosi als erfolglos baumschulmedizinisch behandelte Geduldige aus der Waldschule zu nehmen und als Hilfs-Rindenmulch-schaberin weiter zu vermitteln.
Bei der umfangreich angewahnten Heilpraktick der Parkbankmediziner, die nach etlichen Fragen zu Rosi’s Gesundheit auch noch ihre Kreditkartennummer und Bankverbindung wissen wollten, kam nämlich schnell heraus, dass Rosi’s Weitervermittlung infolge der Ausfallerscheinungen einer chronisch ausgeprägten Turrette, die sich hartnäckig im oralen Orbit festgesetzt hatte, leider erfolglos bleiben würde.

Rosi versuchte sich daraufhin als Rufmädchen bei einem Escort-Service, blieb dort aber wegen ihrer Aversion gegen die ungeputzten Schuhe ihrer Freiwilligen auch nicht lange und landete letztlich im Alter von 25 Jahren als qualifizierte Rettungsbootsachbearbeiterin bei der RA-Rettungsboot-Ahoi-Werft, benannt nach Reinhard Aufdemberg, dem Begründer der Rettungsboottheorie.
Infolge einer Überdosis Ahoi-Brausepulver, das ihr der Bootsoberdings in ihren Drink „Grüne Seealge“, einer homogenen Mischung aus rotem Seetank mit einem Schuß grüner Algen-Sud, gemischt hatte, verwechselte sie das Rettungsboot mit dem Wurstboot, das noch in der Testphase war.
Hierbei handelt es sich um eine Neuerfindung von Dr. Hans Wurst und seinen Anhängern, den Würstchen. Seine Idee, Nahrungsmittel als Fortbewegungsmittel zu nutzen – Würste sind ja aufgrund ihrer schnittigen Form bestens dafür geeignet -, wurde allerdings vom Sachbearbeiter Bernd von Brot mit einem als Leberwurst getarnten Brötchen sabotiert. Da man den entstandenen Schaden mit Weißbrot allein nicht mehr neutralisieren konnte, das zusätzlich beigeführte Schwarzbrot lediglich zu Rohrkrepierern in den Wurstbootmaschineneingeweiden führte und Rosi das Wurstbrotboot zur Rettung eines mexikanischen Drogenbarons eingesetzt hatte, der daraufhin seine vor der italienischen Mafia in Sicherheit zu bringenden Ressourcen bei einer schweren Havarie verlor, wurde die Sparte „Nahrungsmittel zur Fortbewegung“ eingestellt und Rosi war plötzlich wieder arbeitslos.

Schon seit ihrer Geburt träumte sie davon, eines Tages Päpstin zu werden. Frei nach dem Motto „Lieber ein Diskord vor Ort als ’ne Tüte beim Sport “ ließ sie sich von den Diskordianern für den Posten als Pontifexia der chaotischen Ordnung anwerben.
Schon immer hielt sie es mit der Principia Diskordia und kletterte lieber aus dem Fluss, als mit dem Strom zu schwimmen. Auch die heilige 5 der Diskordier tauchte ständig in ihrem Leben auf und dadurch, dass sie aus der Ablehnung der Ordnung heraus im Chaos auch noch grundsätzlich wider sprach, schaffte sie es oft, ihre Opfer so lange zu verwirren, bis sie an ihrer Existenz zweifelten.
Sie wurde zunächst einstimmig zweideutig mit offenen Armen geschlossen auf ihren Posten gewählt, aber als sie anfing, die 5 Gebote zu verbieten und sich deshalb die Holy Cow des Sacred Chao nicht mehr mit dem erisischen Zankapfel vertrug, verlor sie auch diesen Job.

Heute lebt sie wieder bei der Flotten Klotti, ihrer Mutter, und arbeitet ab und an als Under-Table-Merchandiserin in deren Second-Hand-Shop. Dort versucht sie ihr aktuelles Buch „Blöd – Tote Clowns riechen komisch!“ zu verkaufen, was sich allerdings angesichts der damit verbundenen Bücherungen schwer gestaltet, weil die zu büchernden Personen aufgrund verschiedener Bücher, die ihnen um die Ohren flogen, schwere Hirnschäden davon trugen, als sie versuchten, die Bücher im freien Flug zu lesen.

Zur Not, und um über die Runden zu kommen, hat Rosi aber noch zwei oder drei Viert-Jobs, auf die an dieser Stelle nicht näher eingegangen wird.

So… Und wenn sie nicht…
durch ihr turrettiertes Bücherungsvirus verbüchert wurde, dann schult sie noch heute die Bäume in der Waldschule, um für adäquaten Ressourcennachschub für jegliche Art von Bücherungen zu sorgen.

Fin!

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